Öhringen 2 bleibt an den Aufstiegsplätzen dran

Das Heimspiel am Sonntag gegen Schwaigern 3 ging recht gut los. Die Sonne schien. Es gab keine kampflosen Partien. Nach kurzer Zeit holte Gabriel Rodriguez Gumbelyte, fast unbemerkt von allen anderen, die noch über die Eröffnung nachdachten, den ersten vollen Punkt. Er hat tatsächlich schon in den ersten Zügen eine Figur gewonnen. Da Gabriel schon 3x Ersatzmann war ist er nicht mehr einsatzberechtigt. Mit 2,5 Punkten war er eine sehr gute Verstärkung.

Thomas Riedel beendete seine Partie mal recht früh. Sein Gegner wollte in der Eröffung zu viel und stellte dann in schon schlechterer Stellung noch Material ein. Danach machte Schwaigern leider den Anschlusstreffer, obwohl wir an dem Brett im Endspiel einen Mehrbauern hatten. Paul Leucht holte einen halben Punkt, in der Schlusstellung war trotz Mehrbauern wegen den ungleichfarbigen Läufern nichts mehr zu holen. Leider ging die Partie am Spitzenbrett verloren, da der Gegner mit seinen Türmen auf die 7. Reihe kam. Willi Ockert gewann souverän sein Turmendspiel mit einem Mehrbauern gegen seine junge Gegnerin und brachte uns mit 3,5:2,5 in Führung. Auch er kann uns leider wegen der 3-Einsätze-Regel nicht mehr helfen. Seine Ausbeute war mit 3 Punkten optimal.
Joachim Schmidt machte dann im Bauenendspiel trotz überbleibenden Randbauern durch Zugzwang den Sack zu, was eine große Erleichterung war, denn damit stand unser Mannschaftserfolg fest. Danach ging die letzte Partie auch bald zu Ende. Paul Schmidgall verlor zuerst die Qualität, konnte dann aber mehrere Bauern einsammeln und so Vorteil erlangen, bis er den Springer verlor. In unklarer Stellung einigte man sich dann auf Remis, da der Turm es gegen Pauls viele Bauern schwer gehabt hätte.

Mit dem 5:3 Sieg sind wir auf Platz 3 der Tabelle der Kreisklasse. Die Entscheidung, in welcher Klasse wir spielen werden, fällt damit am letzten Spieltag.
Heilbronn Biberach gewann souverän mit 8:0 gegen Künzelsau 2 und ist mit 2 Mannschafts- und 7 Brettpunkten Vorsprung für uns uneinholbar. Post Schwäbisch Hall hat sich knapp mit 4,5:3,5 gegen den Stadtrivalen durchgesetzt. Damit liegen sie weiterhin nur einen Mannschaftspunkt vor uns, haben aber 3,5 Brettpunkte weniger.
Wir müssen am letzten Spieltag am 26. April in Bad Wimpfen einen Mannschaftspunkt mehr erreichen als die Post. Dabei sind wir auf die Hilfe der Bad Friedrichshaller angewiesen, die aber motiviert sein sollten, da sie ohne zusätzliche Punkte noch auf einen Abstiegsplatz zurückfallen könnten. Damit wir die Chance haben, in der nächsten Saison endlich wieder in der Bezirksliga antreten zu können, müssen wir in Bad Wimpfen noch mal alles geben!